Julien Middelmann

Julien Middelmann

Tag 6 – Zwischen Zwei Welten

Nach einer globalen Katastrophe sind 98 % der Menschheit verschwunden und stattdessen streunen Zombies durch die Gegend. Unsere Teilnehmer und ihr Team sollen Beute sammeln, um damit eine Stollen-Festung zu errichten und diese vor den in der Nacht erscheinenden Zombies zu verteidigen. Eine ganz neur Idee von unserem Team mit der Intention ein bekanntes Computer Spiel als Gruppen-Geländespiel in Real Life durchzuführen. Anfangs war es für alle ein wenig fremd, doch dann waren unsere Teilnehmer nicht mehr zu halten…

Nach einer ergiebigen Mittagspause und unserem letzten Trupp „Unter Tage“ ging es nachmittags weiter mit unserer „Zechen-Kirmes“. Hier war wirklich für jede und jeden etwas dabei. Trotz 32 Grad scheuten wir uns nicht, für unsere Teilnehmer eine unvergessliche Kirmes zu gestalten.
Hindernissparcours- Großspielgerät,
Riesenrutsche – Großspielgerät,
Wasserbomben-Volleyball,
Enten-Angeln,
Dosen Werfen,
Affentheater,
Ringwerfen,
Wasserbahn,
Candystand mit gebrannten Mandeln, Schokofrüchten, Zuckerwatte und Popcorn …
ein weiteres absolutes Highlight unserer diesjährigen Freizeit. Zum Abendbrot ging es dann nicht wie gewohnt in den Speisesaal, sondern es stand Grillen auf dem Programm. Auch hier wurden wir mit lecker vorbereiteten Fleisch- und Gemüsesorten durch die Küche unterstützt und mussten uns somit nur noch aufs reine Grillen konzentrieren. Das war auch gut so und fungierte nebenbei als Ablenkung! Denn während die meisten aßen, wurde durch unser Team die Kirmes abgebaut, verladen und im nächsten Schritt die Disco für den Abend aufgebaut. Ein wirklich beeindruckendes und schweißtreibendes Anhängerzirkeln hier auf dem Gelände …

Somit konnten wir den Abend mit einer schönen Open- Air-Disco ausklingen lassen.

Die Abendandacht mit kleinem Lagerfeuer rundete den actionreichen und wunderschönen Start ins Wochenende ab!
Ich danke meinem gesamten Team für die unbeschreiblich tolle Leistung!

Gute Nacht!

Tag 3 – Übertage & Untertage

Wie mittlerweile gewohnt schallt morgens früh um 07:50 Uhr das Steigerlied durch den Hausflur. Alle treffen sich zur morgendlichen Standup. Danach heißt es Frühstücken und Morgenandacht. Natürlich wollen wir einen arbeitsreichen Tag nicht ohne eine ordentliche Grundlage starten. Heute umso mehr – denn es ist Kursstart. Zur Auswahl stehen:
1. Kanu/ Survival- Kurs
2. Tanz – Kurs
3. Bastel – Kurs
4. Musik – Workshop

So haben sich auch alle das Mittagessen redlich verdient. In der Mittagspause haben die meisten Zeit zum relaxen. Eine Kleingruppe muss es allerdings durch unseren Escape-Stollen schaffen. Eine Aufgabe die auch die fittesten an Ihre Grenzen bringt. Ohne Fleiß gibt es aber auch bekanntlich keinen Preis. Nach einer Stunde haben sie es aber auch dank guten Teamwork, schlauen Köpfen und etwas Geschick geschafft.

Nach dem Abendbrot geht es draußen unter der großen Überdachung weiter. Jetzt heißt es: Groß gegen Klein. Ein Duell bei dem sich nicht automatisch die großen in Sicherheit wiegen können.

Wir beenden den Tag mit einem gemeinsamen „Gute Nacht Kammeraden“ und einer ganz besonderen Abendandacht.

Tag 2 – Hüttenkunde

Heute heißt es: Rann anne Maloche. Dem Brahmsee in Langwedel sind die Kohle-Reserven ausgegangen und wir haben den Hilferuf ernst genommen und unsere Schächte und Stollen wieder geöffnet. Es kann ja auch nicht sein, dass man sich oben im Norden den Arsch abfriert.
So heißt es für unsere Kumpelinen und Kumpels ab unter Tage. Auf unserer Reise durch die Bergbaugeschichte im Pott geht es um Zusammenhalt und Vertrauen trotz Distanz. Die täglichen Programmpunkte sind ganz auf das Thema Bergbau angepasst. So gibt es neben den täglichen Morgenandachten eine Erlebniswelt zwischen unserem Gelände und dem Wodantal. Der Hauseigene Stollen ist zu einem Escape Room modifiziert worden. Um hier zu entkommen braucht es mehr als nur reine Muskelkraft oder kluge Köpfe.

Eine Zeitreise in das vergangene Jahrhundert wo die Kohlen nicht weg zu denken waren. Wo man gemeinsam mit einem „Glück Auf!“ unter Tage ging und gemeinschaftlich wieder an die frische Luft kam.

Denn Glauben gibbet nicht anne Bude, dat lernste mitte Kumpels.

#Zimmergestaltung #Hindernissparcours #Wasserrutsche #Angeberspiele

Tag 13 | Abschlussabend

Die letzten 2 Nächte für dieses Jahr am Brahmsee brechen an. Irgendwie ist die Stimmung leicht gedrückt, weil alle wissen, dass es am Sonntag wieder nach Hause geht. Morgen beginnen wir unsere schön gestalteten Lager wieder auf den Ursprungszustand zurück zu bauen.

Nach einer wunderschönen Andacht am Morgen starten beide Lager mit ihren Programmpunkten – schließlich sind wir noch am Brahmsee und haben keine Zeit für Traurigkeit. Das ZH2 begibt sich mit mit mehreren Bällen und Besen auf den Sportplatz. „Also, den Sand zusammen fegen müssen wir nicht wirklich oder? Der ist doch sauber“ – So ein Teilnehmer – „Nein natürlich nicht es ist Zeit für Quidditch!“ Quidditch ist eine Vollkontakt-Sportart, die Elemente aus Rugby, Handball und Dodgeball in sich vereint. Charakteristisch hierfür sind die Besen, die als Handicap zwischen den Beinen geführt werden müssen. Der Sport basiert auf dem fiktiven Spiel Quidditch aus dem Harry-Potter-Universum.

Das FH setzte auf das Mannschaftsspiel Jugger. Jugger ist ebenso eine seltene Sportart wie Quidditch. Hier werden Elemente aus Individualsportarten wie Fechten und Stockkampf mit Teamsportarten wie American Football und Rugby zu einem technisch anspruchsvollen und schnellen Sport verbunden. Ziel des Spiels ist es den Ball aus der Mitte zu erobern und den eigenen Läufer auf dem Weg zum Tor zu schützen. Dazu sind die restlichen Spieler mit gepolsterten Stäben ausgestattet, mit denen sie ihre Gegner abschlagen können. Wer getroffen wurde, kniet ab und scheidet für Sekunden aus. Bei beiden spielen stehen Teamwork, Konzentration und Reaktionsvermögen im Vordergrund.

Am Nachmittag wurden dann im großen Lager zwei Möglichkeiten zur Auswahl geboten. Die erneute Möglichkeit den See zu nutzen (ab morgen wird es wieder kälter) oder eine Mischung aus Baseball und Brennball. Die Gruppe teilte sich ca. zur Hälfte auf, sodass auch Baseball gespielt werden konnte. Im FH wurde es ein bisschen rutschiger. Die verschobene Riesenwasserutsche (aus Planen gebaut) aus der ersten Woche wurde heute in der Senke der ZH1 nachgeholt.

Ab 20:00 Uhr war dann unserer gemeinsamer Abschlussabend. Dieses mal etwas anders als sonst. Es gab keine einzelnen Aktionen und Vorstellungen der Kurse sondern eine Show, alleine durch die Mitarbeiter gestaltet. Ein Abendprogramm in einer Variante von „Schlag den Raab“. Bei uns eben Schlag den Mitarbeiter. In verschiedenen Disziplinen sind somit einzelne Teilnehmer gegen die Mitarbeiter angetreten. Von Meterangaben schätzen über Vereinslogos (Fußball) erkennen und Bulli schieben war alles dabei. Der Tanzkurs hat sich jedoch nicht nehmen lassen, ihre Choreographie auf der Bühne zu präsentieren. Eine echt großartige Leistung! Zwischen den einzelnen „Wettkämpfen“ gab es natürlich auch Werbung. Alles durch die Mitarbeiter gedreht und durch Marius geschnitten. Insgesamt ein toller und lustiger Abend. Es heißt: Gute Nacht, Kameraden!

Morgen ist dann interner Lagerabschlussabend. Hier dann ein bisschen besinnlicher – die Taschentücher liegen bereit. Euch allen eine Gute Nacht und ein schönes Wochenende.

Bis Sonntag!

Tag 12 | I say Disco, you say Party

Heute durfte nochmal bis 10:00 Uhr ausgeschlafen werden. Dieses mal aber eher wegen der Mitarbeiter, da gestern Nacht der Mitarbeiterabend stattgefunden hat. So starten wir entspannt mit einen großen Brunch (in den jeweiligen Lagern) in den Tag. Es gab so viel und mehr als ausreichend, dass das Mittagessen um 12:00 Uhr nicht so gut angenommen wurde.

In der Mittagspause trafen sich dann alle (auch ohne Absprache) an der großen Badestelle. Alles ander macht bei diesen Temperaturen auch nicht wirklich Sinn. Wir sind froh, dass wir den See direkt vor der Nase haben.

Am Nachmittag heißt es dann zum letzten mal Kurse im ZH2 für dieses Jahr. Der Survival Kurs geht tief in den Wald um die letzten schattigen Plätze zu suchen. Dort lernten sie dann einen Unterstand zu bauen, wenn mal kein Zelt zur Hand ist. Die Kanus waren auf dem Weg vom Brahmsee in den Wadersee und die Tanzcrew studierte die letzten Probleme in der Choreographie. Das FH verbrachte den Nachmittag in der Senke der BH1. Hier wurde Wasserbombenrugby gespielt. Eine gute Abweichung vom Original mit der perfekten Erfrischung zwischendurch.

20:00 Uhr! Die Turntables sind warm gelaufen, die Lichter brennen und aus den Boxen schallen laute Bässe. Jetzt heißt es Disco für alle. Natürlich haben wir für eine Regendusche vor dem Einlass gesorgt, damit man sich jederzeit abkühlen kann.

Wie immer beenden wir diesen wunderbaren und sonnigen Tag gemeinsam mit: Gute Nacht, Kameraden.
Wer aus dem ZH2 noch Lust hatte, konnte dann noch an einer Andacht im Haus der Stille teilnehmen.

Tag 11 | Hitzefrei

Nach einer echt kurzen Nacht starteten wir heute Morgen wieder mit einer Morgenandacht – heute aber am See und nicht wie gewohnt am Andachtsstein. Wer schonmal am Brahmsee war weiß was das bedeutet: es ist Zeit für die Brahmseetaufe. Jeder der das aller erste Mal am Brahmsee ist, wird in den See geworfen! Bei 23°C eine gern gesehene Abkühlung. Ich hatte die Ehre ja bereits im letztes Jahr.

Wir starten im ZH2 heute mit einer Themen-Schatzsuche. Im FH wurde ein Völkerballtunier gestartet. Regeln wie sie jeder kennt, nur nicht mit einem Ball sondern mit nassen Schwämmen. Es war schon fast eine Qual sich bei den steigenden Temperaturen zu bewegen.

Das Nachmittagsprogramm sind im FH die Kurse geplant und im ZH2 eine Hockeydisco unter der Überdachung. Bei knappen 34 Grad lassen wir diese aber ausfallen und gehen mit allen runter an den See! Alles andere macht weiter keinen Sinn. Wir sind schon auf morgen gespant, da wir weiterhin steigende Temperaturen erwarten.

Ab 20 Uhr fallen dann nun auch im ZH2 die Würfelbecher und Pokerkarten. Es ist Casioabend. Zwischen Poker, Black Jack und Roulette, gibt es nebenbei auch ein paar andere kleine Spiele in den man sich die Lagerwährung erspielen oder eben diese verlieren kann. Das FH setzt auf einen „Traumhaften Abend“ mit einem Entspannung – und Verwöhungsprogramm für die Teilnehmer.

Wir beenden den Tag heute pünktlich um 22:00 Uhr mit: Gute Nacht, Kameraden. Ab 23:00 Uhr ist Mitarbeiterabend mit beiden Lagern zusammen an der kleinen Badestelle. Malte und ich bleiben in den Lagern als Nachtwache, sodass die anderen mal einen „Teilnehmerfreien“ Abend verbringen können.