Tag 5 | Auf nach Nortorf

Für unseren Donnerstag Nachmittag ist heute shoppen angesagt. Aber erstmal starten wir wie immer um 09:00 Uhr am Andachtsstein und bekommen ein bisschen Input, welcher zum nachdenken anregt. Heute sogar schon während der Andacht bei besten Wetter und strahlenden Sonnenschein. Zum Abschluss gab es noch ein Geburtstagsständchen von allen zum 10 jährigen Geburtstag.

Direkt danach geht es mit dem ZH2 in den Wald und es wird geschmuggelt. Schon eine große Nummer wenn man bedenkt, wie weitläufig das Areal vom Brahmsee wirklich ist. Das FH widmete sich wieder den Kursen und der Kanukurs wurde durch das schöne Wetter reichlich belohnt. Im Survival Kurs ging es heute hoch hinaus und man übte sich beim Kistenklettern (natürlich durch einen unserer Mitarbeiter gesichert und mit Sicherungsschein).

Zum Mittag gab es die heiß begehrten Pappnudeln (wie sie so liebevoll genannt werden) mit Bolognese, dazu Salat und zum Nachtisch einen leckeren Joghurt. Im FH sowie im ZH2 mussten wir zum ersten mal diese Woche aus der Küche weitere Nudeln nachbestellen. So waren alle satt und gut gelaunt. Nun fällt der Hammer! Die Mittagspause fällt aus und es herrscht Ruhe im Speisesaals Gustav – Wulf – Hauses. Nun aber die Gute Nachricht… Wir laufen nach Nortorf und alle können ein wenig shoppen, sich mit Süßigkeiten eindecken und vor Ort ein leckeres Eis essen. Um 16:30 Uhr wurden wir dann wieder von unserem Busunternehmen hier vor Ort abgeholt und zurück ins Waldheim gebracht.

Nach dem Abendbrot ging es dann wieder in den einzelnen Lagern mit dem Abendprogramm weiter. Im ZH2 lässt man sich heute Abend verwöhnen – es ist Wellness Abend – auch keine schlechte Idee nach unserem Marsch heute. Von Masken über Traumreisen bis hin zu Chill Out Area, ist hier für das leibliche Wohl bestens gesorgt. Im FH wird es etwas kälter. Hier sammeln sich alle zum Eiswürfelspiel, welches auch auf dem gesamten Gelände stattfindet. Ziel des Spiel ist es, einen Schlüssel aus einem gefrorenen Eisblock zu bekommen. Diesen erreicht man durch das erledigen verschiedener Aufgaben, Rätseln und Fragen. Antwortet man richtig, wird der Eisblock erwärmt, bei falschen Lösungen oder nicht beantworteten Fragen kommt dieser wieder für eine Zeit in das Eisfach.

Wir beenden den Tag mit: „Gute Nacht, Kameraden“ für alle die ins Bett möchten. Alle anderen sind herzlich zu unserer Abendandacht in der Andachtshütte am See eingeladen. „Mit dem scheitern umgehen können“ als heutiges Thema von Fabio und mir.

Tschüss und bis Moin

Tag 4 | SportBe(geist)ert!

Wie immer starten wir nach dem Frühstück mit der Morgenandacht. Das FH hat uns diese heute beschenkt. Es ist schon eigentlich Wahnsinn jeden Morgen für einen Tagesimpuls die Boxen aufzubauen, Piano, Gitarre und Gesang zu verkabeln. Aber uns ist es wichtig und den Teilnehmern auch.

Direkt danach startete das FH mit einem Baseball-Tunier auf dem Sportplatz. Was ein Kampfgeist! Alle waren wie euphoriesiert und voller Tatendrang wenn der Ball ins Spiel kam. Es war ein riesen Spaß. Im ZH2 gab es hingegen einen Schwarzmarkt im Wald und es konnte mit all möglichen Sachen gehandelt werden. Im Nachmittagsbereich widmete sich dann das FH dem Kreativ-Workshop. Auch hier sind einige schöne Sachen entstanden. Das ZH2 war in einem Riesen Quizduell auf dem Platz vor den Hütten versammelt. Hier musste man die Antwort schnell wissen und dann schneller als die anderen Hütten am Buzzer sein. Somit wurde hier Wissen mit Schnelligkeit und Geschick verbunden.

Um 20:00 Uhr war es dann soweit. Unsere erste Disco! Wobei alle erst irritiert waren, was sie mit Sportsachen und festem Schuhwerk dort sollen. Die Disco fand auf dem Sportplatz statt und wir haben diesen Programmpunkt Sportdisco getauft. Es gab laute Musik aus den 80ern, Eistee. Dazu mehrere Stationen die man durchlaufen konnte. U.a. Fußball, Hockey, Tanz, Baumstammweitwurf, Hindernissparcour a la Takechi´s Castle, Wasserbomben-Volleyball und Torwandschießen (allerdings als nassen Schwammweitwurf in das Gesicht des ZH2 Lagerleiters Leo). Das wurde natürlich gerne und dankend angenommen 🙂

Der krönende Abschluss war das gemeinsame „Gute Nacht, Kameraden…“ mit allen Teilnehmern und Mitarbeitern auf dem Sportplatz.

Gute Nacht.

Tag 3 | Korrekter Kursstart

Nach dem Frühstück starteten wir wie gewohnt mit der Morgenandacht am Andachtsstein. Heute mit einem Anspiel & Impuls aus dem ZH2. Danach ging es mit dem FH in den Wald um das Brettspiel „Stratego“ als spannendes Geländespiel umzusetzen. Währenddessen war das ZH2 in verschiedenen Kreativ Workshops sehr aktiv.

Nun war es endlich soweit und am Nachmittag fing die erste Kurseinheit im FH an. Alle Teilnehmer konnten aus folgenden Kursen wählen: Tanzkurs, Survivalkurs, Kanukurs und Sportkurs. Es war beeindruckend wie erfolgreich und voller Tatendrang die Kurseinheiten heute im FH anliefen. Selbst der Kanukurs steuerte nach kurzer Zeit zielstrebig „und das sogar bei Sonnenschein“ in Richtung Seemitte. Zur gleichen Zeit war das ZH2 in verschiedenen Teams dabei, dass Waldgelände zu durchforsten und sich gegenseitig zu jagen (hier mal eine etwas andere Version von unserem gern angenommenen Schmugglerspiel). Die gleichen Kurseinheiten beginnen übrigens morgen im ZH2.

Am Abend steigt die Spannung im FH. Es ist Casinoabend und man hat sein bestes Kleidungsstück aus dem Koffer geholt. Mit coolen Sonnenbrillen und lässigen Auftreten geht es hier bei Cocktails, Pokern und Co um die etwas besondere Lagerwährung aus Glasperlen. Hiermit hat man die Möglichkeit sich an Cocktails oder Sandwichtoasts zu bedienen.

Im ZH2 geht es hingegen etwas ruhiger zu. An der großen Feuerstelle lässt man den Abend mit Stockbrot, Singen und einer entspannten Atmosphäre am See ausklingen.

Wir beenden unseren Tag gut gelaunt und dennoch erschöpft mit „Gute Nacht, Kameraden“.

Tag 2 | Lagergestaltung & Mehr

Bei leider etwas kalten 13°C am Morgen, begann der Tag trotzdem traditionell um 09:00 Uhr am Andachtsstein. Bei der Vorstellung aller Lagerleiter und Mitarbeiter, gab es für diese dann auch die Mitarbeitergeschenke in Form einer Thermo – Edelstahl – Trinkflasche. Diese zeichnen sich dahingehend aus, dass sie lange Getränke gekühlt oder heiße eben heiß halten können. Wobei letzteres bei der momentanen Wetterlage doch eben die wichtigere Funktion ist. Ab Morgen soll es dann aber wärmer werden.

Nach der Morgenandacht ging es mit beiden Lagern mit Volldampf in Richtung Lagergestaltung. Das FH wandelt sich immer mehr in Richtung orientalisches Dorf, wobei es sich im ZH2 immer mehr in Richtung Endzeit bewegt. Die Hütten verbarrikadiert und überall liegen Schilder mit Totenköpfen, No Entry oder Strahlenwarnzeichen. Nach dem Mittagessen geht es wie immer (eigentlich) in die Mittagspause, wobei aber viele weiter an der Gestaltung ihrer Lager und Hütten weiter gearbeitet haben. Im FH wird darüber hinaus noch weiter am Lagerdesign gefeilt, währenddessen ist das ZH2 schon auf dem Sportplatz mit verschiedenen Ball – und Geländespielen unterwegs. Nach dem Abendbrot fanden dann in beiden Lagern interne Kennenlernabende statt. Viele kennen sich zwar bereits, aber längst nicht alle – dieses wollen wir natürlich und vor allem schnell ändern.
Der Abend endete um 22:00 Uhr in beiden Lagern zeitlich aber natürlich nicht ohne das gemeinsame Abschlusssingen mit „Gute Nacht Kameraden…“

Tag 1 | Ankunft am Brahmsee

15:30 Uhr, so früh waren wir seit langem nicht mehr da. Die letzten Vorbereitungen durch den Vorhut waren grade fertig und schon hören wir die Busse anrollen. Alle sind gut gelaunt und wollen schneller als schnell in Ihre Lager kommen. Wir konnten den Bus vom CVJM nutzen um das Gepäck des ZH2 vom Busparkplatz in das Lager zum bringen. Ebenso hatten wir die Pritsche vom Waldheim um das Gepäck vom FH zu transportieren. Somit konnten alle ganz entspannt zu Fuß das Gelände und das Waldheim auf dem Weg zu ihren Lagern erkunden. Sofort ging es Los die einzelnen Hütten zu beziehen. Um 20:00 Uhr starteten dann beide Lager mit ihren Einstiegsabenden.

Im ZH2 ist die Apokalypse ausgebrochen. BRAHMAGEDDON ein Leben in der Wüste zwischen Mad Max und futuristischem Western.

Das FH wirft sich zurück in eine Zeit des Orients. Im Braj Mahal herrscht eine Sultanine über ihr Volk, mit Räubern und Gegnern des aufblühenden Reichs. Alles wirkt auf den ersten Blick nur zauberhaft, aber Vorsicht, an jeder Ecke lauern Gefahren… Die Wahrsagerin hilft bei schwierigen Fragen, aber nehmt euch vor dem Schwarzmarkthändler in Acht – ihm ist nicht immer zu trauen. Hingegen ist die rechte Hand der Sultanine ein treuer Diener an ihrer Seite.

Wir beenden einen langen Tag und freuen uns auf die kommenden Tage.

Tag 0 | Final Countdown

Die Vorhut ist seit Freitag am Brahmsee. Es ist alles aufgebaut, die Kanus liegen am See und wir erwarten voller Vorfreude die Reisebusse aus Hattingen.

Ab Sonntag Abend findet ihr hier täglich unsere neuen Beiträge.

Tag 16 | The day after

Puuh … hier in Hattingen isses ja genauso heiß wie oben im Norden! Aber im eigenen Bett zu schlafen und einfach so lange duschen zu können, wie man mag, tut gut. Und noch besser, endlich mal liegen bleiben zu können, ohne dass jemand „Alle ins Rondell“ brüllt …

Obwohl es gestern ja nicht spät geworden ist und die FAhrt damit nicht ohne Ende ermüdend: Der FH-Bus stand pünktlich um kurz nach 5 vorm Holthauser Schulzentrum, der ZH2-er ne knappe 3/4 Stunde später (die „Großen“ haben einfach zu früh mit Pinkelpausen begonnen, was dann den Rhythmus der übrigen Pausen verändert hat …).
Schön jedenfalls, wenn sich nach 2 Wochen dann in Hattingen Familienmitglieder glücklich wieder und Freizeitteilnehmende vorerst ein letztes Mal in den verschwitzten Armen liegen.

Ja, wir hatten miteinander ein unterm Strich (und aus Leitungssicht) wirklich sehr gelungenes Brahmsee-Jahr. Wir freuen uns und sind Gott dankbar, alle Kinder wieder heil mit nach Hause gebracht zu haben. Und wir hoffen, dies entspricht auch dem Erleben auf Seiten der Kinder. Natürlich gibt es zwischendurch auf so seiner Freizeit immer mal Reibereien, Auseinandersetzungen oder Missverständnisse. Manches ruckelt sich von alleine zurecht, anderes können die Betreuer beizeiten klären. Bei den Wehwehchen und Unfällen, die wir festgestellt haben, hat das Team jedenfalls nach bestem Wissen reagiert oder agiert. Sollte es bei dem einen oder anderen Kind noch etwas zu besprechen geben (womöglich auch Dinge, die wir vom Team leider nicht oder nur unzureichend bemerkt haben) rufen Sie gerne bei Julien Middelmann oder bei mir direkt an – am Bus ist es für solche Themen ja meist etwas zu wuselig.

Allen Kindern (und ihren Familien) wünsche ich jetzt noch schöne und gesegnete (Ferien-)“Tage danach“!

Unser Nachtreffen ist am
Montag, 3. September, ab 16.00 bis ca. 19.30 Uhr
im CVJM.
Dort gibt es dann ein „best of“ der Fotos und Videos, die wir nicht so wirklich auf die Homepage stellen wollten  …
(ja, ja, da geht noch mehr … 🙂 )

Sollten Klamotten vermisst (oder falsche gefunden) werden: Beim Nachtreffen ist letzte Gelegenheit zum Austausch!
Wir hoffen, die übrig gebliebenen Sachen aus den Lagern, die wir am Ende einfach eingepackt haben, weil die Kinder sie nicht (mehr?) als ihre erkannt haben, stinken bis dahin nicht zu sehr. Waschen werden wir die nicht!

Ausdrücklich danken möchte ich noch mal meinem TEAM.
Ihr habt – gerade auch in eurem guten Zusammenspiel! – hervorragende Arbeit geleistet und somit das entscheidende Rückgrat unserer gelungenen „CVJM-Brahmsee-Freizeit 2018“ gebildet. Ihr wart super!

Es sind
a) im FH: Lina Güntner, Nadine Wolf, Elena Reuter, Kyra Trabandt, Mara Kogelheide, Fabio Niehus, Marius Vierhuff, Elias Bianchi.
b) im ZH2: Gina Huber, Anna Sponagel-Becker, Jana Wyte, Jana Zelchovskij, Josephine Niederheide, Alisa aus der Wischen, Felix Beermann, Lars Werthmann, Marvin Kern.
c) im Leitungsteam: Anne Oppermann & Julien Middelmann (Debut gelungen, mein lieber Neuer!), die beide gemiensam die Schulungs-Camp-Leitung hatten; als Lagerleiter im FH Jason Miss (= „King Arthur“), als Lagerleiter im ZH2 Leo Wichmann-Baumgardt (= Wikinger-Anführer); und als 5-ter versuchte der Pastor, diesmal irgendwie als „freischwebender Allrounder“, alles einigermaßen beisammen zu halten.

Extra zu erwähnen (aber auf Fotos auch längst schon erwähnt) ist unsere „Special-Task-Force“, bestehend aus Malte Schuchmann und Moritz Vierhuff, die beim Auf- und Abbau und ein Stück permanent hinter den Kulissen einen guten Job gemacht haben. Thanks!

Alles Letztes sei allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern vom „Waldheim am Brahmsee“ in Küche, Büro, Häusern und Gelände hier noch einmal ganz herzlich gedankt: Es war schön, wieder für 2 Wochen bei euch in unsererm „zweiten Zuhause“ sein zu können und alles so vorzufinden, dass wir uns wohlgefühlt haben. Special greetings an Regina & Kuddel!

Nach dem Brahmsee ist vor dem Brahmsee.
Bitte den Termin für „Brahmsee 2019“ schon mal vormerken:
Sonntag, 14. Juli, bis Sonntag, 28. Juli 2019 (wieder direkt zum Ferien-Beginn NRW für 2 volle Wochen)

So, ihr Lieben, das war’s jetzt aber wirklich.

Tschüß
und Gott befohlen!

Euer
Frank Bottenberg
 

Tag 14 | Packen

Heute wird aufgeräumt! In den Hütten, drumherum im Gelände und in den Häusern. Das ist z.T. durchaus sehenswert, weil gut gemacht und gründlich. Naja, zum Teil halt …

Heute wird auch gepackt! Ehrlich: Das wollt ihr nicht sehen! Da  tauchen unverhofft größere Stapel ungebrauchter Kleidungsstücke auf und du hast mit einem Mal eine solide Erklärung für so manch penetrante Stimulation der Nase in den vergangenen Tagen. 
Belassen wir es dabei. Wir wollen ja für zu Hause noch Teilhabechancen übrig lassen!

Außerdem müssen wir weiterpacken: Allen Kram … und auch die eigene Wäsche …

O, es zieht sich zu!

O, es regnet!

Beim Aufräumen ist das nicht wirklich förderlich. Schade auch für die letzte Andacht, die wir dann (aunahmsweise am frühen Abend anstatt um 9.00 morgens) unter der Überdachung machen müssen. Da geht ein bisschen der Charming-Faktor verloren …

Nach leichtem Regen, der aber immerhin fast 2 Stunden dauert, kommen wir zu unserer Abschlussandacht unter der Überdachung zusammen und stehen im großen Kreis. Zu Beginn Nachdenken über Spuren: Über die, die wir heute sinnvollerweise beseitigt haben, und über die, die bleiben. Wir erinnern uns auch an die aus Hattingen, die vor uns hier am Brahmsee gewesen sind. Allererst Karl-Heinrich Knoch, der in diesem Jahr verstorben ist. Er ist sozusagen mit den Leuten von damals die entscheidenden Trampelpfade vorgegangen, die wir jedes Jahr aufs Neue mit vielen Kindern immer wieder neu und anders betreten. Und was uns dabei den Kurs vorgibt und den Rücken stärkt, ist das Gleiche, damals wie heute: Gottes Wegweisung und sein Segen. Davon singen wir. Und wir schauen anschließend in Form einer Rückengeschichte, bzw. Rückenmassage (immer ein Päärchen: 1 sitzt und die andere Person steht dahinter und massiert passend zum Erzählen den Rücken!) noch einmal auf unsere jetzt hinter uns liegenden 2 Wochen voller schöner Erlebnisse zurück.
Was nehme ich mit, was lasse ich hier? Und was stärkt mir den Rücken für das, was mich jetzt zu Hause und bald im regulären Alltag wieder erwartet? Wir schließen mit einem Segenslied. Einige liegen sich danach in den Armen.
Aber das kann sich heute Abend noch steigern, wenn es mit den „lagerinternen Abschlussabenden“ weitergeht …
Man munkelt, dass König Arthur höchstpersönlich alle Kinder des FH am nächtlichen Feuer zum Ritter schlagen wird.
Die letzte Nacht ist immer irgendwie besonders …

Morgen um 8.00 ist Frühstück und um 9.00 stehen die Busse parat …

Der Laptop wird jetzt zugeklappt, das WLAN-Kabel gezogen. Ich hoffe, es hat Spaß gemacht, hier in diesem Blog Tag für Tag ein wenig an unserem „Brahmsee-Leben 2018“ teilhaben zu können. 
Wenn noch was kommt, dann kommt es von Hattingen aus.

Tschüß
und Gott befohlen!

Euer
Frank Bottenberg

p.s.:
Bitte schon mal vormerken: Wir wollen das offizielle Nachtreffen auf Montag den 3. September, ab 16 Uhr legen. Natürlich im CVJM in der Augustastraße!

Tag 13 | Abschlussabend

Heute zeigt sich das Ferienhäuser-Team pfiffig. Nach der Andacht gibt es im Gustav-Wulff-Haus ein Hörspiel. Den Kindern, die nach der letzten Nacht ein wenig träge sind, reicht das völlig. Im Saal auf Decken gemütlich verteilt können sie wählen: Zuhören oder Pennen oder einfach ein bisschen Dösen. 2 Mitarbeiter dabzu, das reicht. Gut so. Denn die Kurs-Betreuer beginnen heute mit dem Rückbau. Parallel dazu wird in den Lagern der Abschlussabend vorbereitet. Das braucht Vorlauf, auch bei den Kindern! Und natürlich bei der Leitung. Also: Jetzt keine langen Texte mehr! Wir haben ja noch einiges andere zu tun. Schön zu sehen, wie eigenständig einige der Kinder aber jetzt nach den 2 Wochen den Küchendienst im Griff haben … ob das die Mitarbeitenden von morgen sind, die dann mal die Verantwortung übernehmen werden?

Im ZHh2 isses übrigens sehr entspannt heute Morgen. Und nochmal feucht. Aber so richtig! Mega-Gespritze an der schmierigen Wasser-Rutsche!

Kleine Orientierungshilfe noch eben an die Eltern, die überlegen, mit welcher Mahlzeit sie am Sonntagabend ihre Kinder begrüßen möchten: Also heute gibt es Papp-Nudeln, am Samstag vermutlich Fisch!

Blöd, dass unser Begleitfahrzeug, ein geliehener Bulli, einen Defekt an der Wasserpumpe hat und komplett ausfällt. Das Ersatzfahrzeug ist nur ein normaler PKW. Das durchkreuzt einiges in der bewährten Logistik des gesamten Abbaupaketes. Kriegen wir aber hin mit ab jetzt kontinuierlicher kurzer Kommunikation und einem mitdenkenden MA-Team.

Tja, und nicht nur dieses Team wird dann am Abschluss-Abend gefeiert. Die 81 Kinder und die Camper werden genauso begeistert bejubelt. Open-air und unterm Regenbogendach gibt es noch einmal ein Feuerwerk an gekonnten, witzigen, spannenden oder einfach stimmungsvollen Beiträgen auf der Bühne! Und durchlaufend eine Challenge „Kinder gegen Betreuer“ in sehr unterschiedlichen Diziplinen … Bitte Fotos angucken!

Die Camper und einige MA können am Abend noch bei allerbester Sicht am nächtlichen Himmel ein wunderbares Mond-Schauspiel bewundern! Eine Nacht zum Verlieben! Wäre eigentlich auch mal ein Thema … ach nee, nicht hier in dieser Öffentlichkeit! Da wollen wir doch diskret bleiben. Ich halte mal einfach die Klappe. Oder bieten die Fotos den einen oder anderen dezenten Hinweis?