Tag 1 – Glück Auf!

Nun ist es endlich soweit…. Die Uhr schlägt 13:00 Uhr und die ersten Teilnehmer rollen die Straße Richtung Haus Friede hoch. Alle Stationen sind besetzt und es heißt einchecken. Die Mitarbeiter warten schon ungeduldig an den verschiedenen und ungewöhnlichen Stationen:

1. Körpertemperatur checken

2. Abgabe der COVID-19 Erklärung

3. Check In und Zimmerwahl

Nach etwas Zeit zum einrichten der Zimmer ging es schon los mit dem ersten Programmpunkt: Die Einführung ins Thema steht auf dem Plan!

Wir schreiben das Jahr 1921 – das Waldheim am Brahmsee ist noch eine leere Fläche zwischen Nortorf und Langwedel – nur einer hat eine Vision: Der Junge Waldheimgründer – doch nichts geht ohne Kohle! Perfekt! Wenn wir im Herzen des Ruhrgebiets eins haben dann Kohle! Sogar hier am Haus Friede. Also: Rann an die Arbeit!

Tag 15 | Das wars!

Zwei großartige Wochen liegen nun hinter uns! Gefüllt haben wir diese mit rund 90 vorbereiteten Programmpunkten, 17 Andachten, 3900 zubereiteten Mahlzeiten und vor allem mit viel Spaß!
Jetzt heißt es erstmal für alle Pause machen – entschleunigen, runterkommen und sich an die tollen Moment erinnern.

Wie jedes Jahr mussten wir mit Problemen jeglicher Art kämpfen – Material für einen Programmpunkt ist nicht da wo es sein sollte, das Wetter spielt nicht so mit wie wir uns das vorstellen (dieses Jahr war es aber eher zur warm als zu kalt), bei Teilnehmern müssen Zecken entfernt werden… ich könnte ewig weiterschreiben. Aber für jedes Problem gibt es eine Lösung – und wir haben sie immer gefunden. Das liegt natürlich an unserem Mitarbeiter-Team und das war dieses Jahr herausragend!

Etliche Stunden, Tage und Wochenenden Vorbereitung liegen hinter uns – und das alles neben dem Job, dem Studium oder dem Abistress – nur um dann völlig übermüdet den Teilnehmern eine geile Freizeit zu ermöglichen. Nichts gibt uns mehr als glückliche Teilnehmer nach einem Programmpunkt oder die ein oder andere Träne bei der letzten Abendandacht – Gänsehaut.

Danke an unsere #Möglichmacher!
Danke an die Lagerleiter Leonie Funda (FH), Marius Vierhuff (FH) und Leonard Wichmann-Baumgart (ZH2)!

Danke an die Hüttenmamas und Papas aus dem FH:
Jana Wyte, Jule Kürten, Johanna Oberdellmann, Josephine Niederheide, Lukas Reusch, Joe Riedel und Jason Miß!

Danke an die Hüttenmamas und Papas aus dem ZH2:
Anna Sponagel-Becker, Nadine Wolf, Lina Güntner, Kyra Trabant, Linn Oberdellmann, Fabio Niehus Marvin Kern, Lars Werthmann und Felix Beermann!

Danke an die Gesamtleitung:
Julien Middelmann!

Danke an das Supportteam:
Malte Schuchmann und Moritz Vierhuff!

Danke an das Waldheimteam (stellvertretend):
Sebastian Pesch, Kuddel und Regina!

Und natürlich Danke an alle Teilnehmer, ihr wart die besten!


Ab heute Abend findet ihr auf unserem Instagram und Facebookprofil die schönsten Bilder vom Brahmsee!

Tag 14 | Wie die Zeit vergeht!

Tag 14 starteten wir ausnahmsweise mal ohne Morgenandacht – um 10 Uhr ging es dann aber schon mit dem Aufräumen los: Hütten fegen, Deko verstauen, Taschen packen, Müll einsammeln und und und. Es gab viel zu tun aber wir konnten es uns nicht nehmen lassen Mittags nochmal das Wetter zu genießen und am See etwas zu entspannen.

Teilnehmer aus dem FH hatten für die Mittagspause noch etwas ganz besonderes für uns Mitarbeiter geplant: Den berühmten „Kuppelabend“ – diesmal standen wir aber auf der anderen Seite. In verschiedenen Disziplinen wurde versucht das perfekte Mitarbeiter-Pärchen zu finden! Das war für uns mal eine ganz neue Erfahrung!

Pünktlich zum Abendessen war dann alles, bis auf Kleinigkeiten, erledigt. Weiter ging es dann nach dem Abendessen mit einer Andacht zum Thema Zusammenhalt – vorbereitet wurde das ganze von unserem Jugendreferenten Julien.

Direkt im Anschluss ging es dann in den Lagern weiter mit den Lager-Abschlussabenden.
Das ZH2 löste zuerst die Lagerstory auf und hat den den Abend beim Lagerfeuer am See ausklingen lassen.
Das FH machte sich sofort auf zur kleinen Feuerstelle und hat die vergangenen 14 Tage revoir passieren lassen. Dazu gab es natürlich Stockbrot!

Das ZH2 beendete den Abend dann mit einer Andacht im Haus der Stille!

Tag 13 | Abschlussabend

Die letzten 2 Nächte für dieses Jahr am Brahmsee brechen an. Irgendwie ist die Stimmung leicht gedrückt, weil alle wissen, dass es am Sonntag wieder nach Hause geht. Morgen beginnen wir unsere schön gestalteten Lager wieder auf den Ursprungszustand zurück zu bauen.

Nach einer wunderschönen Andacht am Morgen starten beide Lager mit ihren Programmpunkten – schließlich sind wir noch am Brahmsee und haben keine Zeit für Traurigkeit. Das ZH2 begibt sich mit mit mehreren Bällen und Besen auf den Sportplatz. „Also, den Sand zusammen fegen müssen wir nicht wirklich oder? Der ist doch sauber“ – So ein Teilnehmer – „Nein natürlich nicht es ist Zeit für Quidditch!“ Quidditch ist eine Vollkontakt-Sportart, die Elemente aus Rugby, Handball und Dodgeball in sich vereint. Charakteristisch hierfür sind die Besen, die als Handicap zwischen den Beinen geführt werden müssen. Der Sport basiert auf dem fiktiven Spiel Quidditch aus dem Harry-Potter-Universum.

Das FH setzte auf das Mannschaftsspiel Jugger. Jugger ist ebenso eine seltene Sportart wie Quidditch. Hier werden Elemente aus Individualsportarten wie Fechten und Stockkampf mit Teamsportarten wie American Football und Rugby zu einem technisch anspruchsvollen und schnellen Sport verbunden. Ziel des Spiels ist es den Ball aus der Mitte zu erobern und den eigenen Läufer auf dem Weg zum Tor zu schützen. Dazu sind die restlichen Spieler mit gepolsterten Stäben ausgestattet, mit denen sie ihre Gegner abschlagen können. Wer getroffen wurde, kniet ab und scheidet für Sekunden aus. Bei beiden spielen stehen Teamwork, Konzentration und Reaktionsvermögen im Vordergrund.

Am Nachmittag wurden dann im großen Lager zwei Möglichkeiten zur Auswahl geboten. Die erneute Möglichkeit den See zu nutzen (ab morgen wird es wieder kälter) oder eine Mischung aus Baseball und Brennball. Die Gruppe teilte sich ca. zur Hälfte auf, sodass auch Baseball gespielt werden konnte. Im FH wurde es ein bisschen rutschiger. Die verschobene Riesenwasserutsche (aus Planen gebaut) aus der ersten Woche wurde heute in der Senke der ZH1 nachgeholt.

Ab 20:00 Uhr war dann unserer gemeinsamer Abschlussabend. Dieses mal etwas anders als sonst. Es gab keine einzelnen Aktionen und Vorstellungen der Kurse sondern eine Show, alleine durch die Mitarbeiter gestaltet. Ein Abendprogramm in einer Variante von „Schlag den Raab“. Bei uns eben Schlag den Mitarbeiter. In verschiedenen Disziplinen sind somit einzelne Teilnehmer gegen die Mitarbeiter angetreten. Von Meterangaben schätzen über Vereinslogos (Fußball) erkennen und Bulli schieben war alles dabei. Der Tanzkurs hat sich jedoch nicht nehmen lassen, ihre Choreographie auf der Bühne zu präsentieren. Eine echt großartige Leistung! Zwischen den einzelnen „Wettkämpfen“ gab es natürlich auch Werbung. Alles durch die Mitarbeiter gedreht und durch Marius geschnitten. Insgesamt ein toller und lustiger Abend. Es heißt: Gute Nacht, Kameraden!

Morgen ist dann interner Lagerabschlussabend. Hier dann ein bisschen besinnlicher – die Taschentücher liegen bereit. Euch allen eine Gute Nacht und ein schönes Wochenende.

Bis Sonntag!

Tag 12 | I say Disco, you say Party

Heute durfte nochmal bis 10:00 Uhr ausgeschlafen werden. Dieses mal aber eher wegen der Mitarbeiter, da gestern Nacht der Mitarbeiterabend stattgefunden hat. So starten wir entspannt mit einen großen Brunch (in den jeweiligen Lagern) in den Tag. Es gab so viel und mehr als ausreichend, dass das Mittagessen um 12:00 Uhr nicht so gut angenommen wurde.

In der Mittagspause trafen sich dann alle (auch ohne Absprache) an der großen Badestelle. Alles ander macht bei diesen Temperaturen auch nicht wirklich Sinn. Wir sind froh, dass wir den See direkt vor der Nase haben.

Am Nachmittag heißt es dann zum letzten mal Kurse im ZH2 für dieses Jahr. Der Survival Kurs geht tief in den Wald um die letzten schattigen Plätze zu suchen. Dort lernten sie dann einen Unterstand zu bauen, wenn mal kein Zelt zur Hand ist. Die Kanus waren auf dem Weg vom Brahmsee in den Wadersee und die Tanzcrew studierte die letzten Probleme in der Choreographie. Das FH verbrachte den Nachmittag in der Senke der BH1. Hier wurde Wasserbombenrugby gespielt. Eine gute Abweichung vom Original mit der perfekten Erfrischung zwischendurch.

20:00 Uhr! Die Turntables sind warm gelaufen, die Lichter brennen und aus den Boxen schallen laute Bässe. Jetzt heißt es Disco für alle. Natürlich haben wir für eine Regendusche vor dem Einlass gesorgt, damit man sich jederzeit abkühlen kann.

Wie immer beenden wir diesen wunderbaren und sonnigen Tag gemeinsam mit: Gute Nacht, Kameraden.
Wer aus dem ZH2 noch Lust hatte, konnte dann noch an einer Andacht im Haus der Stille teilnehmen.

Tag 11 | Hitzefrei

Nach einer echt kurzen Nacht starteten wir heute Morgen wieder mit einer Morgenandacht – heute aber am See und nicht wie gewohnt am Andachtsstein. Wer schonmal am Brahmsee war weiß was das bedeutet: es ist Zeit für die Brahmseetaufe. Jeder der das aller erste Mal am Brahmsee ist, wird in den See geworfen! Bei 23°C eine gern gesehene Abkühlung. Ich hatte die Ehre ja bereits im letztes Jahr.

Wir starten im ZH2 heute mit einer Themen-Schatzsuche. Im FH wurde ein Völkerballtunier gestartet. Regeln wie sie jeder kennt, nur nicht mit einem Ball sondern mit nassen Schwämmen. Es war schon fast eine Qual sich bei den steigenden Temperaturen zu bewegen.

Das Nachmittagsprogramm sind im FH die Kurse geplant und im ZH2 eine Hockeydisco unter der Überdachung. Bei knappen 34 Grad lassen wir diese aber ausfallen und gehen mit allen runter an den See! Alles andere macht weiter keinen Sinn. Wir sind schon auf morgen gespant, da wir weiterhin steigende Temperaturen erwarten.

Ab 20 Uhr fallen dann nun auch im ZH2 die Würfelbecher und Pokerkarten. Es ist Casioabend. Zwischen Poker, Black Jack und Roulette, gibt es nebenbei auch ein paar andere kleine Spiele in den man sich die Lagerwährung erspielen oder eben diese verlieren kann. Das FH setzt auf einen „Traumhaften Abend“ mit einem Entspannung – und Verwöhungsprogramm für die Teilnehmer.

Wir beenden den Tag heute pünktlich um 22:00 Uhr mit: Gute Nacht, Kameraden. Ab 23:00 Uhr ist Mitarbeiterabend mit beiden Lagern zusammen an der kleinen Badestelle. Malte und ich bleiben in den Lagern als Nachtwache, sodass die anderen mal einen „Teilnehmerfreien“ Abend verbringen können.